Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!

In den 1950er bis 1970er Jahren sind die Städte und Gemeinden nicht nur im westlichen Münsterland ganz erheblich gewachsen. Dabei lag der Schwerpunkt deutlich auf dem individuellen Wohnen vornehmlich in Ein- und Zweifamilienhäusern, deren Gebiete die Ortskerne heute wie „Jahresringe“ umgeben. Bis heute liegen in diesen Gebieten besondere Qualitäten wie z.B. großzügige Grundstücke mit guten Zuschnitten.

Auf der anderen Seite haben viele Gebäude aus dieser Zeit heute einen ganz erheblichen energetischen Optimierungsbedarf und auch Wohnkomfort und Barrierefreiheit sind häufig unzureichend. Aktuell befinden sich zudem viele dieser Wohngebiete hinsichtlich ihrer Eigentumsverhältnisse in einem Generationswechsel.

Der Zeitpunkt ist also günstig, diese Siedlungsbereiche in den Blick zu nehmen, zumal der demografische Wandel, parallele Schrumpfungs- und Wachstumsprozesse, veränderte Lebensmodelle und Wohnungswünsche die lokale und regionale Wohnungsnachfrage in den nächsten Jahren nachhaltig verändern werden.

Die Regionale 2016 ruft deshalb die Städte und Gemeinden, Wohnungsunternehmen, Siedlervereine und alle sonstigen Akteure auf dem Wohnungsmarkt im westlichen Münsterland dazu auf, diese Siedlungen genau unter die Lupe zu nehmen. Gesucht werden innovative Konzepte, Strategien und Projekte, um sie strukturell, baulich und gestalterisch für die Zukunft fit zu machen.

Querdenken und Experimentieren

Der Projektaufruf „Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!“ richtet sich an:

  • alle Städte und Gemeinden im westlichen Münsterland
  • Wohnungsunternehmen
  • Siedlervereine
  • und alle sonstigen Akteure auf dem Wohnungsmarkt im westlichen Münsterland.

Die Regionale 2016 Agentur ruft alle diese Akteure auf, intelligente und innovative Konzepte zu entwickeln, um die gewachsenen Wohngebiete aus den 1950er bis 1970er Jahren an heutige und zukünftige Ansprüche anzupassen und damit die Innenentwicklung nachhaltig zu stärken. Die Ansätze sollen durchaus auch unkonventionell und experimentell sein. Das Spektrum ist dabei so vielfältig wie die Region selbst:

  • Mit welchen Maßnahmen – auch der Umgestaltung und des Umbaus – kann eine Bestandssiedlung wieder für junge Familien attraktiv gemacht werden, die sich zunächst vielleicht eher für einen Neubau interessieren
  • Mit welchen Maßnahmen – auch der Umgestaltung und des Umbaus – kann eine Bestandssiedlung wieder für junge Familien attraktiv gemacht werden, die sich zunächst vielleicht eher für einen Neubau interessieren
  • Was kann man tun, um Wohnungsentscheidungen in den Bestand zu lenken?
  • Wie kann aus einem Wohngebiet mit hohem Altersdurchschnitt eine attraktive Siedlung für alle Generationen werden?
  • Wo und wie entwickelt man Nachverdichtungskonzepte,die auch umgesetzt werden? Wo sind auch Abriss und Umstrukturierungen eine Alternative?
  • Ist ein kommunales Bestandsmanagement für Wohngebiete möglich? Welche Wohngebiete in einer Stadt eignen sich besonders für Experimente?
  • Wie muss die Kommunikation organisiert werden, um das Thema in die Köpfe der Bürger zu bringen? Welche Beratungsangebote wären sinnvoll?

Sie benötigen weitere Informationen zum Projektaufruf "Innen leben – Neue Qualitäten entwickeln!"? Kein Problem. Auf der Download-Seite gibt es Publikationen und andere Medien zum Herunterladen!

Infos
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